Leistungen

Wie kann ich Ihnen helfen? Wie wäre es mit einer Mischung aus Neugierde und Empathie, Geduld und den Blick auf die Sie umgebenden Strukturen? Mit Fragen will ich einen Eindruck von Ihnen und Ihren Veränderungswünschen bekommen. Im Mittelpunkt stehen Ihre Themen – das Fortkommen, die Arbeitsweise oder der Führungsstil, es geht um Kommunikation und Zusammenarbeit sowie Konfliktfähigkeit.

Neben Supervision / Coaching und Mediation biete ich außerdem Ausbildern und Ausbildungspersonal Unterstützung durch eine Ausbilder-Jahresgruppe an. Supervision für BeraterInnen und MediatorInnen runden das Portfolio ab.

Supervision / Coaching

Supervision / Coaching ist ein berufsbezogenes Beratungsformat für Einzelpersonen sowie Gruppen und Teams. Thematisiert wird die berufliche Rolle, also der Arbeitsauftrag, die Ressourcen, die Schnittstellen, aber auch die Einstellung / Haltung sowie Wünsche und Ziele. Schritt für Schritt wird die Möglichkeit einer Umsetzung von Veränderung geprüft – und um Veränderung geht es immer, nennt man es auch Verbesserung, (An)Passung oder Entlastung. Denn das Ziel ist ein Lernprozess, im Tempo der Supversand*innen und vor dem Hintergrund der aktuellen beruflichen Beziehungen.

Ich begleite Ihren Veränderungsprozess, unterstütze Sie dabei, Perspektiven zu entwickeln und mit Ihnen gemeinsam zu prüfen, ob und wie Änderungen möglich gemacht werden können – wenn sie gewollt sind.

Historie

Supervision / Coaching ist ein junges Format, deren Theorien bewährten Nachbarschaftsdisziplinen wie der Soziologie oder Psychologie, aber auch den Kommunikationswissenschaften entstammen. Entwickelt wurde es in den USA, zunächst für den Bereich der Sozialen Arbeit, und kam Anfang des 20. Jahrhunderts nach Deutschland. Inzwischen entdecken aber immer mehr wirtschaftliche Unternehmen und Institutionen den Nutzen dieser nachhaltigen Arbeit mit Mitarbeitern, Führungskräften und Gruppen / Teams.
 

Supervision oder Coaching?

Die Frage des Unterschiedes wird in der Forschung kontrovers diskutiert. Man könnte Coaching als handlungsleitend, also einer Frage nach dem wie, Supervision dagegen als reflektierend definieren. Da allerdings Coaching und Supervision jeweils Anteile von beidem enthalten können, ist für mich der Übergang fließend.

Mediation

Im beruflichen Umfeld geht es in erster Linie darum, die sachlichen Fragen zu bearbeiten. Bei Konflikten spielen aber auch Verletzungen eine Rolle, die oft genug nicht zur Sprache kommen. Konflikte können sich dadurch vertiefen und Einfluss auf die Qualität der Arbeitsergebnisse haben.

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur Beilegung von Konflikten, das Ihnen hilft, Ihren Konflikt zu betrachten und zu bearbeiten, um eine win-win-Lösung zu finden. Ich diene als Moderatorin, die keine eigenen Vorschläge einbringt.

Mediation unterstützt bei Konflikten zwischen KollegInnen, zwischen Führungskräften und MitarbeiterInnen oder Führungskräften untereinander. Einsatz findet Mediation auch bei Streitigkeiten zwischen Firmen und selbstverständlich im privaten Bereich.

Abgrenzung zu anderen Verfahren

Untersuchungen zeigen, dass gemeinsam erarbeitete Lösungen nachhaltiger sind als andere Verfahren. Bei Schlichtungen beispielsweise machen unbeteiligte Dritte Lösungsvorschläge, die Parteien entscheiden über Annahme oder Ablehnung. Bei Kompromissen machen in der Regel beide Seiten von ihren Vorstellungen Abstriche.

Ich glaube, dass Konflikte Potenzial für Veränderungen bereit stellen. Aber steckt man in einem Streit, ist das Energie raubend und neue Perspektiven und Lösungen scheinen nicht erreichbar. Hier kann ich unterstützen.
 

Unterstützung von Ausbildern und Ausbildungspersonal

Im Arbeitsalltag fällt es oft schwer, sich den persönlichen Aspekten von Ausbildung zu widmen, weil in erster Linie die Vermittlung von Ausbildungsinhalten steht. Neben dieser Aufgabe haben die AusbilderInnen in der Regel Verantwortung für ihren eigenen Arbeitsbereich sowie für die charakterliche Förderung der Jugendlichen.

Schnell schleichen sich Konflikte ein, zunächst unbemerkt, dann störend. Am Ende kann der Abbruch der Ausbildung stehen – das ist für beide Seiten unbefriedigend, menschlich wie wirtschaftlich.

Regelmäßige Treffen in einer festen Gruppe gewährleisten die Entwicklung eines echten und vertrauensvollen Austauschs anhand eigener Erfahrungen. Ziel ist die Entwicklung von Perspektiven und die Erweiterung der Handlungsfähigkeit des Ausbildungspersonals und damit die Schärfung des Profils als Ausbildungsbetriebes.

Die Ausbilder-Jahresgruppe kann als gemischte Gruppe oder für das Ausbildungspersonal innerhalb eines Betriebes gebucht werden.